• Seebrücke Ostsee Timmendorfer Strand
  • Steine am Strand von Timmendorfer Strand
  • Promenade am Kurpark von Timmendorfer Strand
  • Raps bei Timmendorfer Strand, das Licht des beginnenden Sommers
  • Niendorfer Hafen

Rettet den neuen Kurpark- Trinkkurhalle- Bürgerentscheid

Auf der heutigen Gemeinderatssitzung wurden die Begründungen der Gemeinde und die Argumentation der Bürgerinitiative der Öffentlichkeit vorgestellt.

Trinkkurhalle: Stellungnahme der Gemeindevertretung für den Erhalt der

Möglichkeit für die eventuelle teilweise gastronomische Nutzung

Ausgangslage: Der Tourismus bietet die wirtschaftliche Grundlage für Timmendorfer

Strand. Um auch zukünftig erfolgreich zu sein, muss die touristische Infrastruktur den

wachsenden Ansprüchen unserer Gäste und Einheimischen an Urlaub, Erlebnis und

Entspannung entsprechen. Die Trinkkurhalle hat die schönste Lage in Timmendorfer

Strand zwischen Strand, Promenade und Kurpark und sollte touristisch relevante

Angebote für Erholungssuchende bieten! Derzeit verkörpert die Trinkkurhalle leider

ein „Schattendasein“. Die Seite zum Kurpark inklusive Musikmuschel wirkt verlassen.

Die Trinkkurhalle wird diesem touristisch so wichtigen Standort nicht gerecht.

Ostsee erleben: Der Wunsch nach direktem Meer- und Stranderlebnis zählt zu den

bedeutendsten Reisemotiven für einen Strand-Urlaub. So empfinden Gäste oder

Einheimische, Familien oder Singles das Bedürfnis, bei einem Kaffee, einem Glas

Wein oder Cocktail mit Freunden auf die Ostsee blicken zu können, die Meeresbrise

zu genießen und dem Strandtreiben zuzusehen. Vielerorts an der Ostsee und

Nordsee wurde diesem Wunsch bereits entsprochen, indem Gastronomie mit

Meerblick geschaffen wurde. Zahlreiche Beach-Lounges und moderne Strand-Cafés

entstehen; in vergleichbarer Form jedoch nicht in Timmendorfer Strand.

Was ist beabsichtigt: Die Rotunde (Rundbau) soll unter Berücksichtigung der

Gegebenheiten des Denkmalschutzes auch weiterhin für kulturelle und musikalische

Zwecke und Veranstaltungen für die Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Für die

Wandelhalle (länglicher Gebäudeteil) soll ein kleinräumiges Gastronomie-Konzept

entwickelt werden, welches den Gästen ermöglicht, den Blick und die Nähe zum

Meer in Ruhe zu genießen. Außenterrassen zur Park- und zur Meerseite könnten

das Angebot ergänzen und attraktivieren. Ein neuer Anziehungspunkt und Treffpunkt

würde geschaffen werden, der sowohl im Sommer als auch im Winter einen Platz für

Begegnung, kulturellen Austausch und Entspannung bietet. Dem Wunsch nach

direktem Meer- und Stranderlebnis kombiniert in Kombination mit Ruhe und Genuss

kann somit entsprochen werden.

Ausdrücklich soll keine Disco, Kneipe oder ein großes Restaurant entstehen!

Zukunft gestalten: Es ergibt sich die einmalige Chance für Timmendorfer Strand, sich

wieder frischer auszuzeichnen und für die Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit zu

sichern. Timmendorfer Strand hat sich sein Image lange erarbeitet und das nicht

durch Stillstand, sondern durch hervorragende Investitionen der Gemeinde und des

Gewerbes und durch starke touristische Leistungsträger.

Junge, anspruchsvolle Zielgruppen: Timmendorfer Strand war über Jahrzehnte stolz

darauf, einziger Ort an der Ostsee mit innovativen Angeboten und modernem Flair

für junge Leute zu sein. Seit einigen Jahren schwinden diese trendorientierten

Angebote deutlich und Timmendorfer Strand droht in dieser Entwicklung eine

imageprägende Zielgruppe zu verlieren bzw. hat diese bereits verloren. Mit einem

frischen und zeitgemäßen gastronomischen Strand-Konzept kann diese Zielgruppe

zurückgewonnen und somit dem gesamten Ort neue Impulse gegeben werden.

Hinweis: Sollten Sie sich als Bürgerinnen und Bürger gegen eine teilweise gastronomische

Nutzung der Trinkkurhalle entscheiden, so muss in aller Deutlichkeit darauf

hingewiesen werden, dass dann künftig selbst bei kleinen Empfängen oder Veranstaltungen

kein Verkauf von alkoholischen Getränken oder Catering möglich ist.

Appell: Wenn Sie für ein lebendiges Strandleben im Zentrum von Timmendorfer

Strand sind, dann stimmen Sie für eine teilweise gastronomische Nutzung der

Trinkkurhalle und stimmen mit NEIN.

 

 

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens zum Erhalt der kulturellen Nutzung der Trinkkurhalle möchten heute noch einmal an Sie appellieren, einzulenken und auf die Planung eines Gastronomie-Betriebes zu verzichten. Wenn der Bürgerentscheid entfallen würde, ersparen Sie der Verwaltung viel Arbeit und den Bürgerinnen und Bürgern Kosten.

Nun zu Ihren Argumenten. Die Stellungnahme, die von Herrn Nitz verfasst wurde, enthält viele Fehleinschätzungen und ist insgesamt nicht stichhaltig.

Die Behauptung, dass es einen Mangel an gastronomischen Betrieben gäbe, die Plätze mit Meeresblick anbieten, ist schlichtweg falsch.

Es gibt zur Zeit:

ca. 1500 Plätze auf Außenterrassen von Cafes und Restaurants mit Meerblick 300 Außenplätze an Strandkiosken 

180 Plätze in zwei Beach-Lounges.

ca  850 ganzjährige Innenplätze mit Seeblick.

Insgesamt also 2830 Plätze!

Alle Betriebe haben in den letzten Jahren kräftig investiert und neues, hochwertiges Mobiliar angeschafft, um den Gästen ein zeitgemäßes Ambiente anzubieten.

Die Gemeinde hat gerade ca. 4 Mio. Euro für eine neue Seebrücke mit Teehaus ausgegeben, um ein Alleinstellungsmerkmal durch ein innovatives, modernes Gebäude auf dem Wasser zu haben. 

Hier befinden sich:

70 Außenplätze und 160 Plätze im Innenbereich

Dazu kommen noch 3000 Strandkörbe mit Meeresblick!! 

Die Einschätzung, dass die Hauptgruppe unserer Urlauber junge Leute seien, ist falsch. Unser Ort wurde schon immer überwiegend von gut situierten Gästen mittleren Alters und Familien mit Kindern besucht. Da die Preise in den Unterkünften und Lokalen schon immer sehr hoch waren, ist es für junge Leute kaum möglich, hier Urlaub zu machen.

Die bestehende Nutzung der Trinkkurhalle als Kunstgalerie bei gleichzeitiger öffentlicher Nutzung für Veranstaltungen wäre bei einer Verpachtung der  Wandelhalle als gastronomischer Betrieb nicht mehr möglich, da die Stellwände und Kunstobjekte nicht mehr zwischengelagert werden können und auch Ausstellungsfläche fehlen würde. 

Dazu kommt, dass der Denkmalschutz Umbauten nicht zulässt! 

Die Trinkkurhalle als einzigartiges, denkmalgeschütztes Gebäude mit ihrer besonderen Architektur sollte weiterhin für hochklassige Ausstellungen, kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Theater und Lesungen sowie Versammlungen und Empfänge der Gemeinde zur Verfügung stehen. 

Urlauber und Einheimische sollten hier auch weiterhin eine große Bandbreite von Unterhaltung und Kunst genießen können. 

Ein Blick in den Veranstaltungskalender vom Juni zeigt, wie häufig Abendveranstaltungen in der Trinkkurhalle stattfinden. Von Montag bis Freitag finden fast jeden Abend Kulturveranstaltungen statt. Siehe Programmkalender.

Die Initiatoren möchten ausdrücklich klarstellen, dass sie nichts gegen den Ausschank von Speisen und Getränken bei Veranstaltungen und Versammlungen haben und es nur darum geht, eine Verpachtung des Gebäudes oder von einem Teil des Gebäudes als Gastronomie-Betrieb auszuschließen.

Die Initiatoren sind fest davon überzeugt, dass sich der Tourismus in unserem Ort  weiterhin sehr gut entwickeln wird und dass auch in Zukunft ein lebendiges Strandleben stattfinden wird, auch ohne Gastronomie-Betrieb in der Trinkkurhalle.

Gisela Steinhardt

Ulrike Neelen

Ulrich Herrmann

 

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