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04
Okt

FDP zur Bäderregelung

04.10.2011 | Tourismus
04.10.2011. Oktober 2011
Kategorie: Tourismus

Die wundersame Wandelung des Dr. Benary

Ladenöffnungszeiten im Rahmen der Bäderregelung

Am vergangenen Donnerstag konnte Dr. Benary von den Grünen  folgendem Vorschlag nicht zustimmen: „Die Verwaltung wird beauftragt, sich in den zuständigen Gremien nachhaltig für die Beibehaltung der derzeit bestehenden Bäderregelung einzusetzen.“ Als einziger Gemeindevertreter stimmte er gegen diesen Vorschlag.

Heute nun, auf einer von ihm organisierten Podiumsdiskussion zum Thema „Bäderregelung“ gab er sich als glühender Verfechter einer Bäderregelung.

Komischerweise saßen auf dem Podium ausschließlich Befürworter der Bäderregelung. Keine Verkäuferin, kein Ladeninhaber, kein Gewerkschaftsvertreter, kein Tourist.

Im Laufe der Diskussion wurde deutlich: Alle Beteiligten warten einen Gerichtsbeschluss zur Bäderregelung ab.

Aber die Grünen im Lande wollen mit den Kirchen nach einem Urteil darüber verhandeln, dass es im Vergleich zur bestehenden Bäderregelung weniger Ladenöffnungszeiten an Sonntagen geben soll. Auch sollen nicht mehr alle Geschäfte geöffnet haben dürfen, sondern nur die Geschäfte, die den vorgeschriebenen Warenkorb anbieten. Dabei übersehen die Grünen, dass jetzt schon in den Großstädten Deutschlands 24 Stunden pro Tag eingekauft werden kann. Auch in den Tankstellenshops können heute schon ganztätig eingekauft werden.

Auch die Kirchenvertreter sagten hierzu kein einziges Wort. Ebenso ungeklärt blieb die Tatsache, dass jeder Tourist ein Produkt im Schaufenster eines zwangweise geschlossenen Geschäftes in Timmendorfer Strand ein Produkt fotografieren könne und es dann ganztätig im Internet bestellen könne zum Schaden des einheimischen Unternehmers.

Dass weniger Orte in den Genuss einer neuen Bäderregelung kommen sollen, können die Liberalen in Timmendorfer Strand unterstützen. Denn nur wenige Gemeinden haben die Qualität unserer Gemeinde erreicht. Es war sicherlich ein Fehler, auch Orte in die Bäderregelung aufzunehmen, die keinen ganzjährigen Tourismus anbieten können.

Aus Sicht der FDP war die heutige Veranstaltung der Grünen ein Flop unter dem bekannten Motto dieser Partei: „Ja, aber“.

Die FDP Timmendorfer Strand steht voll und ganz hinter der jetzigen Bäderregelung. Wir hoffen auf ein Urteil, dass unseren Geschäften auch weiterhin längere Öffnungszeiten ermöglicht und keine Knebelung der

Grünen zulässt.

Bei einem negativen Ausgang des zu erwartenden Urteils wird die  positive Entwicklung der letzten 20 Jahre in Timmendorfer Strand abgewürgt.

Ulrich Herrmann, 04.10.2011

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Hierzu wurde folgender Kommentar veröffentlicht:

Wenn jemand mit dem Rücken zur Wand steht, schlägt er um sich. Da hat man keine Zeit mehr für eigene Ideen, man mäkelt nur noch an dem herum der (natürlich vollkommen unverdient) besser dasteht. - Die FDP ist durch eigene Schuld in die Bedeutungslosigkeit abgedriftet im Bund, im Land und in der Kommune.

Was tun Herr Herrmann? Weiter meckern?

Das ist ein persönlicher, nicht mit der Faktion abgestimmter Kommentar.

Detlef von Zastrow

Grüner Gemeindevertreter

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Und hier die Antwort:

Sehr geehrter Herr von Zastrow,

ich bedauere Sie, dass Sie sich für Ihre persönliche Meinung bei Ihrer eigenen Fraktion entschuldigen müssen, das ist einfach ein Trauerspiel. Aber bei einem Vorsitzende, der Hanfpflanzen auf der Fensterbank züchtet, habe ich Verständnis für Sie.

Seit  dreieinhalb Jahren sind Sie nun schon Gemeindevertreter für die Grünen und haben immer noch keine Ahnung. Sie haben wohl völlig vergessen, dass die FDP über 10 Jahre in einer Koalition mit Ihrer Partei

gute Arbeit geleistet hat.

Sie behaupten einfach, dass die FDP durch meine Schuld in Timmendorfer Strand in die Bedeutungslosigkeit abgedriftet sei.

Komisch dabei nur ist, dass die FDP in unserer Gemeinde in den letzten 20 Jahren immer um die 10 % der Wählerstimmen erreicht hat.

Komisch dabei ist nur, dass Sie im Bauausschuss allen meinen Ideen zur Verhinderung von Zweitwohnungen begeistert zugestimmt haben.

Komisch dabei ist  nur, dass die SPD in Berlin Ihre Partei locker abserviert hat.

Warten Sie doch einfach die nächste Wahl ab, um dann tatsächlich den Grabgesang der FDP anzustimmen.

Mit freundlichem Gruß

Ulrich Herrmann

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Lieber Herr Herrmann,

Debatten, unterschiedliche Meinungen sollen, müssen, auch in einem Gemeindeparlament selbstverständlich sein.

Die Rote Karte aber für alle persönlichen Anwürfe (-Fensterbank-). Das ist für mich unter der Gürtellinie und bisher im Gemeinderat nicht üblich...

Grüße,

Peter Ninnemann

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Lieber Herr Ninnemann,

 es verwundert mich doch ein bisschen, dass Sie meine Antwort so kommentieren, ohne auch nur mit einem Wort auf die Anwürfe von Herrn von Zastrow einzugehen.

Gruß von

Ulrich Herrmann

 




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