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15
Jul

FDP will Kurmittelhaus erhalten

15.07.2011 | Tourismus
15.07.2011. Juli 2011
Kategorie: Tourismus

Kulturhaus schaffen

Antwort von Ulrich Herrmann an Christian Jaletzke zum Kurmittelhaus und zu einem Hotelneubau an dieser Stelle

Lieber Christian,

deine „unmaßgebliche persönliche Meinung“ schreibst du immerhin als Mitglied der CDU und als Geschäftsführer der TSNT, also vertrittst du persönlich die Meinung der CDU und die Strategie der TSNT.

Das kann ich verstehen. Doch du brauchst dein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Dein Wort hat schon Gewicht.

Doch gestatte mir, dass ich mir als Vorsitzender der FDP einige Anmerkungen zu deinem Kommentar erlaube.

1.Aus deiner Sicht ist das Konzept für ein Kulturhaus „so dünn, dass es dünner nicht mehr geht“. Die fünf Ausrufezeichen verstärken deutlich deine negative Meinung. Das Ursprungsprogramm wird leider nicht von dir erwähnt. Du beziehst dich nur auf das Frauenprogramm der Grünen, initiiert von Frau Maass, die übrigens aus der Partei ausgetreten ist.
2.Kulturelle Angebote zu bündeln und sich nicht zu verzetteln, ist gerade in der heutigen Zeit der leeren öffentlichen Kassen angesagt. Intelligenter Personaleinsatz durch die Leiterin der Gemeindebücherei und durch die Ehrenamtler vom Kulturkreis würden Personalkosten sparen. Hinzu käme das Personal des geplanten Cafes.
3.Dass die Bettenzahlen in der Gemeinde zurückgehen, weiß ich natürlich auch. Ebenfalls kenne ich die Gründe dafür. Es ist schon auffallend, dass du in deinem Kommentar vergessen zu haben scheinst, dass trotz dieser Entwicklung die Übernachtungszahlen zugenommen haben. Hast du hier etwas übersehen oder einfach weggelassen?
4.Deiner Vision von einem „offen passierbaren“ Hotel an der Stelle des Kurmittelhauses teile ich gerne. Allein mir fehlt der Glaube, dass du dafür einen Investor finden wirst. Der müsste nämlich in erheblichem Maße auf Nutzfläche verzichten.
5.Wenn der Bedarf nach  neuen Hotels besteht und Flächen zur Verfügung stehen, die ein sinnvolles Projekt ermöglichen könnten, dann sollte man als Gemeinde auf Nachfrage den Investoren bei den Bebauungsplänen und der Infrastruktur helfen. Mehr aber auch nicht.
Es macht doch keinen Sinn, wenn man krampfhaft versucht, Investoren für Projekte zu finden, deren Lage bestenfalls 2. Wahl ist. Solche Dinge soll der Markt allein ohne die Politik regeln.

Sinn macht nur ein Hotelprojekt in 1a-Lage mit uneingeschränktem Seeblick und absoluter zentraler Lage. Alles andere ist in der heutigen Zeit und angesichts der immer wachsenden Konkurrenz nur eine Totgeburt, die zwischen den ständigen Insolvenzen der wechselnden Betreiber die Preise ruiniert und gewachsene Strukturen gefährdet und wahrscheinliche Zweitwohnungen hervorbringt.

Dann hat man hinterher weniger als vorher an Infrastruktur,

wenn man von den zusätzlichen Zweitwohnungen mal absieht (übrigens, wie viele Zweitwohnungen gibt es mittlerweile im Belveder in Scharbeutz?).

Aber deine CDU, lieber Christian, hat sich ja auch wie meine FDP auf die Fahnen geschrieben Zweitwohnungen in Timmendorfer Strand zu verhindern.

Nur wie ihr das macht, da hege ich Zweifel.

Beste Grüße

Ulrich

 




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