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21
Aug

Streit um das ETC

21.08.2018
21.08.2018. August 2018
Die Frage ist eigentlich ganz einfach: Warum wird der Bürgerentscheid zur Sanierung des ETC nicht umgesetzt?

Antwort: Weil Investoren Geld verdienen wollen und die Timmendorfer SPD und zwei interessierte Wählervereinigungen, die WUB und die BBNP, ihnen dabei helfen wollen. Der neue Bürgermeister, Robert Wagner unterstützt sie noch dabei, anstatt sein Veto einzulegen und endlich die Sanierung auf den Weg zu bringen.

Der Bürgermeister, diese Gruppierungen und die SPD schieben nun schnell einen Mehrzweck und eine Sommernutzung vor, damit sie einen Neubau bekommen. Merkwürdig: Mehrzweck und Sommernutzung waren im Bürgerentscheid gar nicht abgefragt, wie ein Fachanwalt bestätigte.

Aber seit Beginn des Jahres haben sich zwei Investoren gemeldet, die in Timmendorfer Strand Geld verdienen wollen. Also bereiten diese Gruppierungen ihnen den Weg dazu.

Investor Nr. 1 will für ca. 8 Mio nur eine Eishalle ohne Tennishalle bauen und diese auch 25 Jahre! (ein Vierteljahrhundert!) betreiben. Die Gemeinde zahlt dann ca. 700.000 Euro im Jahr Miete. Dass sind in den angedachten 25 Jahren 17 Mio Euro. Unterhaltung, Renovierung, Folge­ und Kreditkosten für die Gemeinde werden gar nicht erwähnt.

Investor Nr. 2 will für ca. 25 Mio Euro eine Eis­ und Tennishalle, mit Supermarkt, Kino, Kongresszentrum und Tiefgarage bauen. Natürlich soll die Gemeinde diese Baukosten übernehmen. Großspurig verspricht dieser Investor, dass die Gemeinde dann jährlich in einem Vierteljahrhundert Jahr für Jahr 1,2 Mio Euro einsacken kann.

Auch in diesem Modell werden Unterhaltung, Renovierung, Folge­ und Kreditkosten vornehm verschwiegen.

Dabei bleibt offen, wie ein Kino im Winterhalbjahr seine Pacht erwirtschaften kann. Ebenfalls bleibt offen, wie sich eine Tiefgarage in unmittelbarer Nähe zu kostenfreien Parkplätzen rechnen kann. Da in 200 m Entfernung ja schon das Maritim Kongresszentrum steht, bleibt natürlich ebenfalls völlig unklar, welche Kongresse dann zusätzlich in Timmendorfer Strand stattfinden könnten. Und die Befürworter haben schlicht übersehen, dass das gültige Einzelhandelskonzept des Unterzentrums Timmendorfer Strand/Scharbeutz einen zusätzlichen Supermarkt dieser Größenordnung gar nicht zulässt.

Wenn man bedenkt, welche Kosten bei einem Neubau auf die Gemeinde zukommen, dann sind die Sanierungskosten mit 11,5 Mio weniger 2 Mio Euro Fördergelder wirklich überschaubar.

Und immer wieder werden erfundene Behauptungen in die Welt gesetzt, um einen Neubau durchzusetzen. Es geht nicht um Mehrzweck und Sommernutzung, sondern allein um die Sanierung. Genau wie es der Bürgerwille gefordert hat. Ein Neubau tritt den Bürgerwillen mit Füßen. Und da wundert man sich dann noch über die sog. Politikverdrossenheit der Wählerinnen und Wähler.

 

 




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