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  • Fischerboote im Niendorfer Hafen
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In Schleswig-Holstein wächst die Angst vor dem Pflegefall

Senioren fürchten sich vor dem Heim - ¿Andere Formen der Betreuung zu wenig bekannt"

Die Ängste der Schleswig-Holsteiner und Hamburger verschieben sich: Immer mehr Nordlichter machen sich Sorgen, dass ihnen die Lebenshaltungskosten über den Kopf wachsen und dass sie im Alter zum Pflegefall werden. Das zeigen die jüngsten Ergebnisse einer Langzeitstudie der R+V Versicherung.

„Was sind Ihre größten persönlichen, wirtschaftlichen und politischen Sorgen“, wollen die Meinungsforscher alljährlich seit 20 Jahren wissen. Auf Platz Eins der Antworten steht im Norden zwar immer noch mit 64 Prozent die Sorge, die Politiker seien überfordert und würden deshalb falsche Entscheidungen treffen. Diese Angst ging aber um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr deutlich zurück. Mit 62 Prozent dicht aufgerückt ist die Angst vor den steigenden Lebenshaltungskosten. Das entspricht dem Bundestrend (63 Prozent). Einen erheblichen Unterschied gibt es hingegen bei der Angst vor Pflegebedürftigkeit: Sie hat mit 55 Prozent deutlich entgegen dem Bundestrend zugenommen.

Für den Sozialwissenschaftler Prof. Rainer Fretschner von der Fachhochschule Kiel könnte die Angst dadurch mitbestimmt sein, dass man in Schleswig-Holstein
Pflegebedürftigkeit immer noch mit Heim gleichsetzt.
„Das kann daran liegen, dass hier der Anteil stationärer Einrichtungen tatsächlich
überdurchschnittlich hoch ist und dass gerade auf dem Land Menschen bei Pflegebedürftigkeit oft noch ihr Dorf verlassen müssen", sagt Fretschner. „Noch nicht so bekannt ist bei den Bürgern, dass es zunehmend auch andere Pflege- und Betreuungsformen als das traditionelle Heim gibt." 

Deshalb laden der Seniorenbeirat und die FDP zu einer Veranstaltung ein mit dem Thema: "Alternativen zu Pflegeheimen".

Erfreulicherweise sind ab dem 01. Januar 2013 viele Erweiterungen und Neuerungen in der Gesetzgebung hinzugekommen.

Frau Christine Aschenberg-Dugnus, FDP MdB, und pflegepolitische Sprecherin ihrer Fraktion, hat sich bereit erklärt zu diesem Thema alle Neuerungen vorzustellen und zu erklären, wie in solchen Fällen weitere Hilfe gewährt werden kann. Der Termin ist Donnerstag, 14. Februar 2013 um 15.00 Uhr im Mercure Hotel (früher Hotel Prinzess) Strandallee 198, Tel 04503-60010.

 

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